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Aus allem machst du ein Problem

Wir kennen sie alle – die Menschen, die immer nur klagen. Bei denen mal nichts gut läuft oder sie ihre Welt nur negativ sehen. Bei jeder Begegnung muss man sich ihren Problemen annehmen, diese reichen vom Verdruss über der Arbeit bis hin zum Zerwürfnis mit der Familie oder gar intime Partnerprobleme. Na klar will man für seinen FreundIn da sein und ihm helfen. Aber mal Hand aufs Herz – jedes Mal???

Nicht nur das es einfach nervend ist, nein solche Energieräuber schaden uns auch. Da wir mit diesen Freunden emotional verbunden sind, belastet uns auch ihr Problem. Wir fühlen mit ihnen mit. In solch einer schlechten Stimmung ist die Merkfähigkeit unseres Gehirn beeinträchtigt und wir können uns nicht auf das was wir leisten müssen bzw. wollen konzentrieren. Jeder Ärger, auch den der anderen, übt Stress auf uns aus, nicht nur mental sondern auch körperlich. Mögliche Folgen von Stress sind u. a. Haarausfall, die Verdauung spielt verrückt, Herzprobleme und das Hautbild verändert sich. Das Ausmaß bei Dauerstress ist noch kritischer und belastender.

Also was tun, wenn man einen solchen FreundIn hat? Zunächst einmal das Gespräch suchen, in dem es um das dauerhafte, negative und egoistische Verhalten des Freundes geht. Ihm erklären, wie belastend und welche Folgen das für dich hat. Du musst lernen dich ganz klar abzugrenzen. Erkläre deinem FreundIn, wie viel schöne Zeit mit dem Wälzen der Probleme vergeht und das man diese auch mit schönen Erinnerungen verbringen kann. Ein Gleichgewicht zwischen Freud und Leid ist es, was eine gute Freundschaft ausmacht. Wenn dieser FreundIn nicht damit klar kommt, sollte man sich fragen, ob es sinnvoll ist, eine solche Freundschaft aufrecht zu erhalten.