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Foto: DAK- Gesundheit

DAK-Mitarbeiter helfen mit 2.549 Euro dem Münchner Verein „Freundeskreis Serlo“

Nepal-Erdbeben: Restcent-Spende für zerstörtes Kloster

Zwei Erdbeben im April und Mai haben in Nepal tausende Menschen getötet und Millionen ihr Obdach genommen. Unbewohnbar ist auch das Kloster Serlo in der Mount Everest-Region – das Zuhause für rund 100 Mönche, Novizen und Kinder. Jetzt unterstützen bundesweit 6.000 Beschäftigte der DAK-Gesundheit mit einer Restcent-Spende von 2.549 Euro die Arbeit des Münchner Vereines „Freundeskreis Serlo“, der ehrenamtlich beim Wiederaufbau des zerstörten Klosters hilft. Von der Spende werden Trinkwasser, Nahrung und Medikamente für die Menschen im Kloster und in der Umgebung angeschafft. Das Geld stammt aus der DAK-Aktion „Nullkommaviel – Spendʾ Deinen Cent“. Die Teilnehmer verzichten auf die Centbeträge hinter dem Komma ihrer Gehaltsabrechnung und spenden monatlich die Gesamtsumme.

„Der aktuelle Monsunregen verschärft die Lage in Nepal weiter“, sagt Karl Frass vom Münchner „Freundeskreis Serlo“ „Ich danke allen Mitarbeitern der DAK-Gesundheit, die sich an der Aktion beteiligt haben.“ Die von den Spendengeldern gekauften Lebensmittel und Medikamente werden von den Mönchen auch an die Bevölkerung der umliegenden Dörfer verteilt. „Für uns ist die Spende monatlich nur ein Centbetrag“, sagt Gottfried Prehofer, Landeschef der DAK-Gesundheit Bayern. „Insgesamt kommt bei der Aktion aber eine beachtliche Summe für einen guten Zweck zusammen.“ Prehofer übergab den Scheck in München an Karl Frass und den Abt des Klosters, Tulku Pema Tharchhin Lama Rinpoche.

Derzeit sind die Bewohner des Klosters rund 300 Kilometer östlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu in Zelten untergebracht. Unter ihnen sind 20 Kinder, die dort leben und eine schulische Grundausbildung erhalten. Wegen der momentanen Monsun-Niederschläge machen die Aufbauarbeiten vor Ende August keinen Sinn. „Erst vor wenigen Tagen haben neue Erdrutsche die Zufahrtsstraße zum Kloster weggerissen“, erklärt Frass. Nun würden die Hilfsgüter auf den letzten Kilometern zu Fuß zu den Betroffenen gebracht. Eine tibetische Geste besteht darin, dem Spender einen Katha, einen tibetischen Glücksschal, um den Hals zu legen – als Dank und als Bitte um Schutz für ihn. Der Rinpoche übergab einen Katha an Gottfried Prehofer stellvertretend für alle an der Aktion beteiligten DAK-Mitarbeiter.

An der gemeinnützigen Aktion beteiligen sich knapp 6.000 Mitarbeiter und Ruheständler der DAK-Gesundheit. „Mit der Restcent-Spende wollen wir ein Stück gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen“, betont Prehofer. „Nicht nur einmal, sondern jeden Monat wieder.“ Das Besondere: Über die Nutznießer der Spendenaktion können die Teilnehmer mit entscheiden. In welches Hilfsprojekt das Geld letztlich fließt, entscheidet eine sechsköpfige Jury. Die bisherigen Spenden gingen zum Beispiel an das Kinderprojekt ARCHE in Berlin, die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zur Bekämpfung von Blutkrebs und an die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe.