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Gesundheit

Depressionen werden noch immer unterschätzt

Etwa 15 % der Bevölkerung erleiden mindestens einmal im Leben eine depressive Episode. „Depressionen lassen sich gut behandeln. Die Patienten brauchen aber verständliche Informationen über das Behandlungskonzept und Geduld, denn diese Krankheit heilt nicht von heute auf morgen. Hier übernehmen die Apotheker wichtige Aufklärungsarbeit“, sagte Prof. Dr. Kristina Friedland beim pharmacon, dem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer, der am Freitag zu Ende ging. Die Apothekerin lehrt an der Universität Mainz. Behandelt werden Depressionen vor allem mit Arzneimitteln und Psychotherapie. Bei saisonal auftretenden Depressionen kann einigen Patienten eine Lichttherapie helfen. Die verwendeten Lampen sollten mindestens 10.000 Lux hell sein. „Zur Lichttherapie gehört, …

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Gehirn wächst durch Sport

Sport nützt zahlreichen Studien zufolge nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Gehirn: Er lässt Nervenzellen sprießen, steigert die Denkleistung und hilft beim Stressabbau, wie Gehirnexperten im Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” erläutern. So haben zum Beispiel US-Wissenschaftler mit dem Magnetresonanztomografen sowohl Ausdauerläufern als auch Sportmuffeln in den Kopf geschaut und festgestellt, dass bei den aktiven Studienteilnehmern unterschiedliche Hirnregionen besser miteinander vernetzt sind. Davon profitiert unter anderem das sogenannte Frontalhirn, zuständig für schwierige Leistungen wie Analysieren, Planen und Entscheiden. Für eine andere Studie mussten 60 Erwachsene ein Jahr lang ein moderates Ausdauertraining absolvieren. Bei ihnen vergrößerte sich die Gehirnregion Hippocampus, die für …

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Dokumentarfilm über Depression geht auf bundesweite Filmtournee

Am 04. Oktober 2017 startete die deutschlandweite Filmtournee von „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“. Der Dokumentarfilm begleitet über ein Jahr zwei an Depression erkrankte Frauen und eine betroffene Familie. Bis Ende November wird der Film bei 58 Vorführungen in 44 Städten bundesweit zu sehen sein. Allein in Bayern wird der Film in 33 Kinos gezeigt. Diese Vorführungen sind durch die Unterstützung der AOK Bayern kostenfrei. Verständnis für die unterschätze Volkskrankheit Depression schaffen Mit dem Filmprojekt „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ wollen die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt gemeinsam mit der Stiftung …

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Apotheker gaben bis Juni mehr als 10.000 Einheiten Cannabisblüten ab

Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Apotheken mehr als 10.000 Einheiten Cannabisblüten zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegeben. Auf ärztliche Verordnung wurden Patienten bis Ende Juni mit insgesamt rund 10.600 Cannabis-haltigen Zubereitungen oder unverarbeiteten Cannabisblüten versorgt (März: 564 Abgabeeinheiten; April: 1.468; Mai: 3.666, Juni: 4.921). Das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) wertete Abrechnungsdaten aus öffentlichen Apotheken zulasten der GKV aus. Verordnungen auf Privatrezept wurden nicht erfasst. Die Anzahl der von Apotheken mit Cannabisblüten und deren Zubereitungen insgesamt belieferten rund 5.100 Rezepte stieg kontinuierlich von Monat zu Monat (März: 488 Rezepte, April: 884, Mai: 1.518, Juni: 2.213). „Deshalb gehe ich davon aus, …

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DAK-Gesundheitsreport 2017 zeigt Schlafstörungen bei Erwerbstätigen

DAK-Gesundheitsreport 2017 zeigt Schlafstörungen bei Erwerbstätigen

Über fünf Millionen Bayern schlafen schlecht München, Mai 2017. In Bayern hat die große Mehrheit der Erwerbstätigen Schlafprobleme. Rund 77 Prozent fühlen sich betroffen. Das zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport mit dem Themenschwerpunkt Schlaf. Hochgerechnet auf alle Erwerbstätigen im Freistaat sind das 5,14 Millionen Menschen. Unter der besonders schweren Schlafstörung Insomnie leidet jeder 16. Beschäftigte. Seit 2010 ist die Zahl der Betroffenen in Bayern um 15 Prozent gestiegen. Der repräsentativen Studie zufolge geht jedoch kaum ein Bayer (fünf Prozent) mit Schlafproblemen zum Arzt. Und auch nur eine Minderheit meldet sich deswegen bei der Arbeit krank. Schlafmittel haben hingegen sieben Prozent in …

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Endlich Frühling – Frühlingssonne mit Bedacht genießen

Frühlingssonne mit Bedacht genießen

Deutsche Krebshilfe und ADP geben einfache UV-Schutztipps Die Cafés und Parks füllen sich, das Fahrrad wird aus dem Keller geholt, Groß und Klein genießen Licht und Wärme der Sonne. Vergessen wird dabei schnell die UV-Strahlung, die in hoher Dosis krebserregend ist. Im Frühjahr kann eine stellenweise Verdünnung der Ozonschicht vereinzelt zu ungewöhnlich hohen UV-Werten führen. Die Freude am Frühling muss das nicht trüben: „Genießen Sie das schöne Wetter, aber vermeiden Sie Sonnenbrände und Hautrötungen“, rät Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Orientieren Sie sich am UV-Index, der im Internet abrufbar ist. Dieser gibt die Stärke der UV-Strahlung sowie passende Schutzmaßnahmen …

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Informationsveranstaltung: Sprache, Gedächtnis – Wie lassen sich Hirnschädigungen erfolgreich behandeln?

München, 20. April 2017. Schlaganfall, Epilepsie oder Gehirnentzündung – diese Erkrankungen und Hirnschädigungen haben Folgen für das Gehirn. Patienten müssen Sprache, Gedächtnis oder Motorik wieder neu erlernen. Auch weil das menschliche Gehirn ständig neue Verbindungen bildet und lernfähig bleibt, kann es sich reorganisieren. Auf dieser Erholungsfähigkeit des Gehirns baut die Rehabilitation nach einer Hirnschädigung auf. Für Patienten bedeutet das, Fähigkeiten zu trainieren, die früher selbstverständlich waren. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, darüber informieren Experten am Donnerstag, 27. April 2017, ab 15.00 Uhr im Hörsaal und in der Tagesklinik des Klinikums Bogenhausen, Englschalkinger Straße 77. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht …

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Armutsfalle Krebserkrankung: Sozialberatung muss verbessert werden

In Deutschland erkranken jährlich mehr als 75.000 Frauen neu an Brustkrebs. Die gute Nachricht: Heute können sehr viele von ihnen langfristig geheilt werden. Viele Langzeitüberlebende leiden jedoch häufig noch jahrelang an den Folgen ihrer Krebserkrankung und deren Behandlung. „Neben körperlichen Spätkomplikationen wie Nervenschäden oder Osteoporose hat eine Krebserkrankung häufig auch erhebliche finanzielle Folgen für die Betroffenen“, erläutert Dr. Sylvia Brathuhn, Bundesvorsitzende der FSH. Von den Frauen mit Brustkrebs im erwerbsfähigen Alter könnten viele aufgrund der Krankheitsfolgen nicht an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren. Sie arbeiten nur noch stundenweise oder verlieren sogar ihre Stelle. Viele rutschen auch ungewollt in die Erwerbsminderungsrente, die …

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Alternative Behandlungsmethode für die häufigste männliche Tumorerkrankung

Klinikum Harlaching weltweit führend bei der schonenden Behandlung von Prostatakrebs mit fokussiertem Ultraschall. 70.000 Männer leiden in Deutschland an einem  Prostatakarzinom, der häufigsten männlichen Tumorerkrankung. Wer die Diagnose erhält, muss zwischen verschiedenen Alternativen abwägen: radikale operative Entfernung, Bestrahlung der gesamten Prostata oder besser abwarten? Eine weitere und für Patienten schonendere Therapiealternative bietet die punktgenaue (=fokale) Tumor-Entfernung mit einem speziellen Ultraschallgerät. „Bei dieser Methode erzeugt ein energiereicher, gebündelter Ultraschall für wenige Sekunden kleinste Hitze-Areale (90° bis 100°C), die das Krebsgewebe punktgenau abtöten. Man könnte es mit einem Skalpell aus Schall vergleichen, das millimetergenau arbeitet. Nur ohne Schnitt und Blutverlust – und …

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Bayern wollen sich 2017 mehr Zeit für ihre Lieben nehmen

In der Silvesternacht werden wieder jede Menge gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Die Bayern wollen 2017 vor allem mehr Zeit ihren Lieben widmen, sich mehr bewegen und Stress vermeiden. Das zeigt die aktuelle DAK-Umfrage* zu den Vorsätzen für 2017. Gesündere Ernährung hat jeder Zweite auf dem Zettel. Die Reduzierung ihres Medien- und Alkoholkonsums strebt weniger als jeder Sechste an. Mehr als ein Drittel in Bayern fasst für das neue Jahr einen oder mehrere Vorsätze. 60 Prozent von ihnen wollen 2017 mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Besonders die unter 60-Jährigen sehen für sich Bedarf. „Erwerbstätige müssen Familie, …

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