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Glauben & Überzeugungen Teil 2

Manche Menschen glauben nicht daran, dass sie ihre Überzeugungen ändern können. Sie leben ihr Leben frei nach ihren Glaubensätzen. Das mit den Glaubensätzen ist so, sie werden in unserem Unterbewusstsein gespeichert, vor dem 6. Lebensjahr.
96% -98% unserer Gedanken basieren auf den unbewussten Glaubenssätzen aus der Zeit vor dem 6. Lebensjahr, darum haben sie die Power über unser Leben. Wir sind uns ihrer nicht bewusst. Deshalb ist es auch so schwer, sie wahrzunehmen.
Danach werden wir durch unsere Erziehung, im Laufe unseres Jugendalters und im frühen Erwachsenstadium mit weiteren Glaubensätzen konfrontiert, jedoch entscheiden wir nach dem 6. Lebensjahr was wir glauben oder auch nicht. Das heißt nicht, dass sie schlecht sind. Das soll nur bedeuten, dass Du Dir Deine Glaubenssätze einmal näher betrachten sollst. Finde heraus was davon noch in Deinem Leben einen echten Platz findet und welche davon kannst Du in Liebe verabschieden? Sie haben Dir bis hierhin gedient, sind aber jetzt nicht mehr von Nöten. Glaubensätze die negativ formuliert sind, haben eine einschränkende Wirkung.

Beispiele negativ formulierter Glaubensätze

• Ein Unglück kommt selten alleine
• Geld zu Geld
• Ich kann es mir nicht leisten
• Geld wächst nicht auf Bäumen
• Ich kann das nicht
• Ich bin es nicht Wert geliebt zu werden
• Ich kann das nicht glauben
• Ich bin ein Opfer

Im Alltag erleben wir einschränkende Gewohnheiten, die uns glauben machen, eine bestimmte Situation ist zu schwierig oder auch so einfach. Mit diesen Gewohnheiten schränken wir unsere eigenen Handlungsfähigkeiten ein. Denn wir glauben nicht, dass es Alternativen gibt und daher suchen wir nicht nach alternativen Möglichkeiten. Unsere subjektive Realität lässt keine weiteren Ideen und Auswege zu.

Wenn wir offen sind für andere Sichtweisen, erkennen wir, dass unsere Möglichkeiten des Handelns unbegrenzt sind. Auch wenn der Erfolg sich nicht gleich einstellt, so mag es daran liegen, dass wir noch nicht alle Sichtweisen überprüft haben. Vielleicht sehen wir auch noch nicht alle Möglichkeiten, die ein anderer schon wahrnehmen kann. Das bedeutet, dass hier noch etwas fehlt um an den gewünschten Erfolg zu gelangen. So ergibt sich das Wort „Fehler“. Ein Fehler bedeutet nicht gleich etwas falsch gemacht zu haben, sondern deutet vielmehr darauf hin, dass etwas fehlt. Nun müssen wir genau hinschauen um das Fehlende zu ergänzen.

Was erheblich auf unsere Wahrnehmung wirkt, ist die Wahl unserer Worte. Damit beeinflussen wir nicht nur uns selbst, sondern auch unserer Gegenüber. Mit einschränkenden Sätzen wie: „Die Prüfung ist so schwer, das schaffst Du nicht.“ „Das Arbeitsklima ist schlecht, dort würde ich nicht arbeiten.“ „Alle Menschen sind schlecht.“ usw.
Wie oft ist es Dir schon passiert, dass Du Lust hattest etwas zu unternehmen und hast es gelassen, weil ein anderer Dir einen negativen Satz gesagt hat?
Darum müssen wir wohlwollend für uns selbst, aber auch aus der Verantwortung einem andern Menschen gegenüber, unsere Wahl der Worte gut wählen.
Diese Wahrnehmung hat nichts mit Deiner oder der Intelligenz Deines Gegenübers zu tun, sondern sie ist vielmehr Einfluss, die unsere Wahl der Worte auf unser Denken ausübt. Es ist eine Konditionierung der wir erlegen sind, die für unsere subjektive Wahrnehmung unserer Realität verantwortlich ist.

Du gehst den ersten Schritt zu mehr geistiger Offenheit, wenn Du erkennst, dass Deine Interpretation Deiner Wirklichkeit mehr oder weniger mit Deinem Gefühl deiner Wichtigkeit zu tun hat.
Ob bei der Erziehung oder in Liebesbeziehungen, bei der Arbeit ganz gleich wo, ist unsere Wahrheit immer nur ein Aspekt unserer eigenen Sichtweise. Wir kennen selten alle Faktoren und können daher selten objektiv eine Situation bewerten. Jeder Mensch hat „seine“ subjektive Wahrheit. Die dann geprägt ist von dem Gefühl, der Wichtigkeit der eigenen Person. Wir diskutieren und appellieren an die anderen Menschen, weil sie in uns diese Wichtigkeit nicht erkennen können.
Dabei könnten wir alle gewinnen, wenn uns klar ist, dass wir immer unsere subjektive Wahrnehmung fühlen und leben. Das wir viele Dinge als wahr akzeptieren, ohne dies in irgendeiner Form zu überprüfen. In dem wir anerkennen, wie sehr die Wahl unserer Worte unsere Wahrnehmung beeinflusst, öffnen wir uns neuen Möglichkeiten. Wir hören anderen zu und erkennen deren Realität an. So wird neuer Raum für Lösungsansätze geschaffen.