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Psychosoziale Folgen der Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit ist nicht neu. Das hat es schon Früher gegeben, jedoch mit der heutigen Leistungs.- & Konsumgesellschaft lässt sich die Arbeitslosigkeit sehr schlecht vereinbaren. Unsere Arbeit ist und bleibt unsere Existenzgrundlage, daher können die psychosozialen Folgen dramatisch sein.

Nicht selten verliert ein arbeitsloser Mensch seine Selbstachtung, je länger diese dauert umso schwächer wird sie. Die Scham über die Arbeitslosigkeit ist immens groß. Der Betroffene fühlt sich als Mensch zweiter Klasse. Das Gefühl des Versagens, der Ablehnung macht sich breit. Der soziale Rückzug von der Familie, Freunden und der Umwelt sind häufig Folge dieser Empfindungen.

Nach einiger Zeit kommt es häufig zu psychosomatischen Beschwerden, ohne einen diagnostischen Befund. Diese können u.a. sein:

  • Magen- Darmbeschwerden
  • Kopfdruck -schmerzen
  • Halsschmerzen

Zu den körperlichen Beschwerden gesellen sich gerne auch vegetative Entgleisungen, welche u.a. wären:

  • Hitzewallungen
  • -Kreislaufprobleme
  • Probleme mit der Atmung
  • Schlafstörungen

Was aber kann der Betroffene für sich tun, um nicht in die Abwärtsspirale zu gelangen?

Zunächst soll er niemals die Hoffnung und den Glauben an sich aufgeben. Ein strukturierter Alltag hilft, nicht das Gefühl der Zeit zu verlieren. Auch wenn man das Haus nicht verlässt, ist „sich pflegen“ ankleiden und frisieren wichtig.

Geistige und körperliche Tätigkeiten lassen einen nicht erlahmen und halten fit. Möglicherweise kann man die Zeit nutzen, um sich Weiterzubilden.

Soziale Kontakte pflegen und Gesprächsangebote wahrnehmen, um aus der Gedankenschleife heraus zu kommen und Inspirationen zu erhalten.