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Umfrage: Bayern ist Fasten-Hochburg

Fast zwei Drittel haben laut DAK-Studie schon einmal mehrere Wochen verzichtet

Fastenzeit: Knapp zwei Drittel der Bayern haben schon einmal auf Alkohol, Süßes und Tabak verzichtet – so häufig wie in keiner anderen Region Deutschlands. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage* im Auftrag der DAK-Gesundheit. Danach wollen die meisten in der „Fasten-Hochburg“ Bayern auf Süßigkeiten verzichten. Fast genauso viele lassen die Finger von Alkohol. Fleisch und Zigaretten wollen vier von zehn der Befragten beiseitelassen.

Laut Umfrage haben 61 Prozent der Bayern bereits für mehrere Wochen auf bestimmte Genussmittel und Konsumgüter verzichtet. Das ist Spitze im bundesweiten Vergleich. „Weitere zwölf Prozent im Freistaat haben das Fasten bisher noch nicht ausprobiert, können es sich aber vorstellen“, sagt Gottfried Prehofer, Landeschef der DAK-Gesundheit in Bayern.

Die wenigsten Fasten-Befürworter finden sich im Osten (50 Prozent) und in Baden-Württemberg (53 Prozent). Der Anteil derjenigen, für die das Fasten überhaupt nicht in Frage kommt, ist bei den Frauen höher (34 Prozent)  als bei den Männern (31 Prozent). Die Ablehnung steigt auch mit zunehmendem Alter. Während bei den unter 30-Jährigen nur jeder Fünfte nichts damit anfangen kann, ist es bei den über 60-Jährigen jeder Zweite.

Drei von vier Bayern würden am ehesten auf Süßigkeiten verzichten. „Auch hier hebt sich der Freistaat ab“, erklärt Prehofer. „In allen anderen Teilen Deutschlands liegt das Weglassen von Süßem hinter dem Alkoholverzicht auf Platz zwei.“ Von Fleisch und Zigaretten wollen 40 bzw. 39 Prozent Abstand nehmen. Fast jeder Dritte möchte Handy sowie Computer auslassen.
Darauf würden die Menschen in Bayern am ehesten verzichten:

1.       Süßigkeiten (75 Prozent)
2.       Alkohol (74 Prozent)
3.       Fleisch (40 Prozent)
4.       Rauchen (39 Prozent)
5.       Fernsehen (36 Prozent)
6.       Handy, Computer, Internet (30 Prozent)
7.       Auto (12 Prozent)

Foto: DAK
*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa für die DAK-Gesundheit, 2.bis 6. Februar 2015, 1.008 Befragte.