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Gesundheit

Medizin: Frauen sind anders krank – und Männer auch

Frauen sind anders krank – und Männer auch. Wie diese Unterschiede in der Medizin besser berücksichtigt werden können, darüber diskutieren Expertinnen und Experten bei einem Symposium des Städtischen Klinikums München Im Auftrag des Stadtrats der Landeshauptstadt München entwickelt das Städtische Klinikum Konzepte für eine geschlechtssensible Medizin und eine geschlechterdifferenzierte Gesundheitsversorgung. Diese kann Leben retten, das zeigt das Beispiel des Herzinfarkts. Während Männer meist über Schmerzen hinter dem Brustbein klagen, zeigt sich der Infarkt bei Frauen vielfach in Form von Übelkeit, Oberbauchschmerzen, Müdigkeit oder Kurzatmigkeit – und wird deshalb leichter übersehen. Studien zeigen, dass Frauen mit Herzinfarkt bis zu zweieinhalb Stunden …

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iFightDepression – jetzt auch online!

Stiftung Deutsche Depressionshilfe stellt iFightDepression vor: erstes kostenfreies, mehrsprachiges und von Ärzten begleitetes Selbstmanagement-Programm für Patienten mit leichteren Depressionsformen Im Laufe eines Jahres erkranken in Deutschland ca. 5,3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen, unipolaren Depression. Jedoch erhält nur eine Minderheit eine optimale Behandlung. Hinzu kommt, dass Betroffene, die Hilfe suchen, oft mit langen Wartezeiten beim Facharzt oder Psychologen konfrontiert sind. Das neue iFightDepression Tool der Stiftung Deutsche Depressionshilfe schafft Abhilfe: Betroffene können dieses Online-Selbstmanagement-Programm nach Einladung durch einen geschulten Hausarzt oder Psychotherapeuten von zu Hause aus sofort nutzen. Das Tool richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren, die …

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Bei Nervenschmerzen helfen rezeptfreie Schmerzmittel nicht

Alarmierend: Fast jeder Zweite akzeptiert Medikamenten-Missbrauch

Bei der Behandlung von Schmerzen, die durch Nervenverletzungen oder -schäden hervorgerufen werden (sog. neuropathische Schmerzen), sind rezeptfreie Schmerzmittel in der Regel nicht wirksam. „Rezeptfreie Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac wirken vor allem dann gut, wenn der Schmerz durch eine Entzündung hervorgerufen wird“, sagte Prof. Dr. Dr. Achim Schmidtko vom Pharmakologischen Institut für Naturwissenschaftler der Universität Frankfurt am Main beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker und Arzt weiter: „Statt lange mit Schmerzmitteln aus der Selbstmedikation herum zu probieren, sollten sich Patienten mit neuropathischen Schmerzen frühzeitig an einen Arzt wenden. ‘Ein Indianer kennt keinen Schmerz’ ist der falsche …

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Bayern: Höchster Krankenstand seit 16 Jahren

DAK-Gesundheitsreport zeigt große Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Fehltagen sowie im Umgang mit Krankheit Der Krankenstand in Bayern erreichte im vergangenen Jahr mit 3,6 Prozent den höchsten Wert seit 16 Jahren. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport hervor. Danach fehlen Frauen im Freistaat häufiger im Job als Männer, fallen jedoch kürzer aus. Ihr Krankenstand lag im vergangenen Jahr sechs Prozent höher. Die Studie zeigt auch, dass Männer und Frauen anders krank sind: In Bayern haben Männer 72 Prozent mehr Fehltage bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Frauen 59 Prozent mehr bei Krebsleiden. Nachdem der Krankenstand in Bayern seit dem Jahr 2000 von 3,5 …

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Arzttermine in Bayern: Größte Probleme bei Psyche

Patienten mit psychischen Leiden haben in Bayern am meisten Probleme, einen zeitnahen Termin beim Facharzt oder Therapeuten zu bekommen. Das geht aus einer aktuellen Statistik der DAK-Gesundheit hervor. Im Jahr 2015 nutzten im Freistaat 842 und bundesweit fast 17.500 Versicherte den telefonischen Arzt-Terminservice der Krankenkasse. Jeder fünfte Anrufer ließ sich wegen Seelenleiden einen Termin beim Behandler vermitteln. Die meisten Engpässe bestehen vor allem bei den Krankheitsarten, die in Bayern die Statistik der betrieblichen Fehltage anführen. 20 Prozent der Anrufer aus Bayern hatten einen Terminwunsch für die Fachrichtung Psychiatrie und Psychotherapie sowie psychologische Psychotherapeuten. Neurologentermine waren mit 17 Prozent das zweithäufigste …

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Arzneimittelkosten für die Steuererklärung 2015: Zuzahlungen und Selbstmedikation geltend machen

Bei der Steuererklärung können Arzneimittelausgaben als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Dazu zählen sowohl die gesetzlichen Zuzahlungen in Höhe von 5 bis 10 Euro pro rezeptpflichtigem Medikament als auch die Kosten für die rezeptfreie Selbstmedikation, wie z.B. Schmerz- und Erkältungsmittel. Darauf weist der Deutsche Apothekerverband (DAV) alle Steuerzahler hin, die derzeit ihre Einkommensteuererklärung für das abgelaufene Jahr 2015 vorbereiten. Damit das Finanzamt die Aufwendungen im Einzelfall anerkennt, muss aber neben dem Zahlungsbeleg auch der Nachweis einer medizinischen Notwendigkeit erbracht werden. Das geht z.B. durch ein Grünes Rezept, auf dem der Arzt ein nicht von der Krankenkasse übernommenes Arzneimittel empfehlen kann. …

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Krankenkassen können Patienten von Medikamentenzuzahlungen entlasten

Die gesetzlichen Krankenkassen können ihre Versicherten auf verschiedenen Wegen von Zuzahlungen zu Arzneimitteln befreien. “Die Krankenkassen erhalten schließlich auch die kompletten Zuzahlungen der Patienten, die jede Apotheke einziehen und weiterleiten muss”, sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands (DAV), angesichts aktueller Berichte über steigende Zuzahlungen. “Die Kassen könnten ihre Versicherten jedoch schnell und wirksam entlasten. Ob Befreiungsbescheinigung, Festbetragsregelung oder Rabattvertrag – es gibt viele Möglichkeiten, auch Millionen chronisch kranke Patienten vor finanzieller und bürokratischer Überforderung zu schützen. Leider passiert oft das Gegenteil, wenn zum Beispiel ein zuzahlungsfreies Medikament nicht abgegeben werden darf, weil ein zuzahlungspflichtiges Rabattarzneimittel Vorrang hat.” Die Vermutung, …

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Neujahrsvorsatz Nichtrauchen: So klappt der Rauchstopp dauerhaft

Mit dem Rauchen aufzuhören ist einer der häufigsten Neujahrsvorsätze. „So gut wie jeder Raucher hat schon mal versucht aufzuhören. Das dauerhafte Aufhören fällt aber vielen schwer, weil Nikotin körperlich abhängig macht“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Beim Rauchen aktiviert Nikotin das Belohnungszentrum im Gehirn innerhalb weniger Sekunden. Der Raucher fühlt sich kurzzeitig wach und entspannt. Aber nach einiger Zeit entsteht eine körperliche Abhängigkeit: Ohne die regelmäßige Dosis Nikotin entstehen Entzugssymptome wie Unruhe oder Reizbarkeit. Um diesen unangenehmen Empfindungen aus dem Weg zu gehen, stecken sich viele Aufhörwillige die nächste Zigarette an. Rezeptfreie Arzneimittel mit Nikotin können die körperlichen Entzugssymptome …

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Forscherverbund will die Krebskommunikation unterbrechen

Forscherverbund will Signalweg von Krebszellen hemmen Für das Wachstum bösartiger Tumoren ist häufig ein Defekt in den Kommunikationswegen der Zelle verantwortlich. Einer dieser Kommunikationswege ist der sogenannte Hedgehog-Signalweg, der im Zuge einer Krebserkrankung überaktiv werden und ständig falsche Wachstumssignale an die Zelle funken kann. Wissenschaftler aus ganz Deutschland haben sich nun zu einem Forschungsverbund zusammengetan, um diesen Defekt bei Tumoren im Kindesalter zu untersuchen. Ihr Ziel: Den fehlerhaften Signalweg blockieren und so den Tumor zu bekämpfen. Das Forschungsvorhaben wird von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen ihres Schwerpunktprogramms „Translationale Onkologie“ mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Alle Zellen eines Lebewesens sind …

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Internetsucht: Eltern geben Kindern oft keine Regeln

Intensive Computernutzung führt in vielen deutschen Familien zu Problemen. Jedes fünfte Kind reagiert ruhelos und gereizt auf Online-Einschränkungen. Elf Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben mehrfach erfolglos versucht, ihre Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Oft geben Eltern ihren Kindern keine Regeln zum Umgang mit Laptop oder Smartphone. Das zeigt die neue Studie der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen zur Internetsucht im Kinderzimmer. Krankenkasse und Institut starten jetzt eine Aufklärungskampagne. Für die repräsentative Untersuchung hat das Forsa-Institut 1.000 Mütter und Väter umfassend zum Internet- und Computergebrauch ihrer 12- bis 17-jährigen Kinder befragt. Es ist die erste Eltern-Studie, die …

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