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Gesundheit

Bayern: Höchster Krankenstand seit 16 Jahren

DAK-Gesundheitsreport zeigt große Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Fehltagen sowie im Umgang mit Krankheit Der Krankenstand in Bayern erreichte im vergangenen Jahr mit 3,6 Prozent den höchsten Wert seit 16 Jahren. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport hervor. Danach fehlen Frauen im Freistaat häufiger im Job als Männer, fallen jedoch kürzer aus. Ihr Krankenstand lag im vergangenen Jahr sechs Prozent höher. Die Studie zeigt auch, dass Männer und Frauen anders krank sind: In Bayern haben Männer 72 Prozent mehr Fehltage bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Frauen 59 Prozent mehr bei Krebsleiden. Nachdem der Krankenstand in Bayern seit dem Jahr 2000 von 3,5 …

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Arzttermine in Bayern: Größte Probleme bei Psyche

Patienten mit psychischen Leiden haben in Bayern am meisten Probleme, einen zeitnahen Termin beim Facharzt oder Therapeuten zu bekommen. Das geht aus einer aktuellen Statistik der DAK-Gesundheit hervor. Im Jahr 2015 nutzten im Freistaat 842 und bundesweit fast 17.500 Versicherte den telefonischen Arzt-Terminservice der Krankenkasse. Jeder fünfte Anrufer ließ sich wegen Seelenleiden einen Termin beim Behandler vermitteln. Die meisten Engpässe bestehen vor allem bei den Krankheitsarten, die in Bayern die Statistik der betrieblichen Fehltage anführen. 20 Prozent der Anrufer aus Bayern hatten einen Terminwunsch für die Fachrichtung Psychiatrie und Psychotherapie sowie psychologische Psychotherapeuten. Neurologentermine waren mit 17 Prozent das zweithäufigste …

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Arzneimittelkosten für die Steuererklärung 2015: Zuzahlungen und Selbstmedikation geltend machen

Bei der Steuererklärung können Arzneimittelausgaben als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Dazu zählen sowohl die gesetzlichen Zuzahlungen in Höhe von 5 bis 10 Euro pro rezeptpflichtigem Medikament als auch die Kosten für die rezeptfreie Selbstmedikation, wie z.B. Schmerz- und Erkältungsmittel. Darauf weist der Deutsche Apothekerverband (DAV) alle Steuerzahler hin, die derzeit ihre Einkommensteuererklärung für das abgelaufene Jahr 2015 vorbereiten. Damit das Finanzamt die Aufwendungen im Einzelfall anerkennt, muss aber neben dem Zahlungsbeleg auch der Nachweis einer medizinischen Notwendigkeit erbracht werden. Das geht z.B. durch ein Grünes Rezept, auf dem der Arzt ein nicht von der Krankenkasse übernommenes Arzneimittel empfehlen kann. …

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Krankenkassen können Patienten von Medikamentenzuzahlungen entlasten

Die gesetzlichen Krankenkassen können ihre Versicherten auf verschiedenen Wegen von Zuzahlungen zu Arzneimitteln befreien. “Die Krankenkassen erhalten schließlich auch die kompletten Zuzahlungen der Patienten, die jede Apotheke einziehen und weiterleiten muss”, sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands (DAV), angesichts aktueller Berichte über steigende Zuzahlungen. “Die Kassen könnten ihre Versicherten jedoch schnell und wirksam entlasten. Ob Befreiungsbescheinigung, Festbetragsregelung oder Rabattvertrag – es gibt viele Möglichkeiten, auch Millionen chronisch kranke Patienten vor finanzieller und bürokratischer Überforderung zu schützen. Leider passiert oft das Gegenteil, wenn zum Beispiel ein zuzahlungsfreies Medikament nicht abgegeben werden darf, weil ein zuzahlungspflichtiges Rabattarzneimittel Vorrang hat.” Die Vermutung, …

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Neujahrsvorsatz Nichtrauchen: So klappt der Rauchstopp dauerhaft

Mit dem Rauchen aufzuhören ist einer der häufigsten Neujahrsvorsätze. „So gut wie jeder Raucher hat schon mal versucht aufzuhören. Das dauerhafte Aufhören fällt aber vielen schwer, weil Nikotin körperlich abhängig macht“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Beim Rauchen aktiviert Nikotin das Belohnungszentrum im Gehirn innerhalb weniger Sekunden. Der Raucher fühlt sich kurzzeitig wach und entspannt. Aber nach einiger Zeit entsteht eine körperliche Abhängigkeit: Ohne die regelmäßige Dosis Nikotin entstehen Entzugssymptome wie Unruhe oder Reizbarkeit. Um diesen unangenehmen Empfindungen aus dem Weg zu gehen, stecken sich viele Aufhörwillige die nächste Zigarette an. Rezeptfreie Arzneimittel mit Nikotin können die körperlichen Entzugssymptome …

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Forscherverbund will die Krebskommunikation unterbrechen

Forscherverbund will Signalweg von Krebszellen hemmen Für das Wachstum bösartiger Tumoren ist häufig ein Defekt in den Kommunikationswegen der Zelle verantwortlich. Einer dieser Kommunikationswege ist der sogenannte Hedgehog-Signalweg, der im Zuge einer Krebserkrankung überaktiv werden und ständig falsche Wachstumssignale an die Zelle funken kann. Wissenschaftler aus ganz Deutschland haben sich nun zu einem Forschungsverbund zusammengetan, um diesen Defekt bei Tumoren im Kindesalter zu untersuchen. Ihr Ziel: Den fehlerhaften Signalweg blockieren und so den Tumor zu bekämpfen. Das Forschungsvorhaben wird von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen ihres Schwerpunktprogramms „Translationale Onkologie“ mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Alle Zellen eines Lebewesens sind …

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Internetsucht: Eltern geben Kindern oft keine Regeln

Intensive Computernutzung führt in vielen deutschen Familien zu Problemen. Jedes fünfte Kind reagiert ruhelos und gereizt auf Online-Einschränkungen. Elf Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben mehrfach erfolglos versucht, ihre Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Oft geben Eltern ihren Kindern keine Regeln zum Umgang mit Laptop oder Smartphone. Das zeigt die neue Studie der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen zur Internetsucht im Kinderzimmer. Krankenkasse und Institut starten jetzt eine Aufklärungskampagne. Für die repräsentative Untersuchung hat das Forsa-Institut 1.000 Mütter und Väter umfassend zum Internet- und Computergebrauch ihrer 12- bis 17-jährigen Kinder befragt. Es ist die erste Eltern-Studie, die …

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Umfrage: In Bayern wächst die Furcht vor Demenz

Laut DAK-Studie haben Ältere mehr Angst vor Alzheimer als vor Krebs Immer mehr Bayern haben Angst davor, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken. Innerhalb eines Jahres stieg ihr Anteil um fünf Prozent. Bei den über 60-Jährigen ist die Furcht vor Demenz und Alzheimer inzwischen größer als vor Krebs. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage* im Auftrag der DAK-Gesundheit. Für die Jüngeren im Freistaat bleiben bösartige Tumore der Angstmacher Nummer 1 gefolgt von Unfällen mit schweren Verletzungen. Dagegen nimmt die Bereitschaft ab, mit Sport, wenig Alkohol und Nikotin-Verzicht Krankheiten vorzubeugen Krebs bereitet den Bayern weiterhin die größten Sorgen – zwei von drei …

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Fotowettbewerb „WAS KANN SELBSTHILFE?“

8.000 Euro Preisgeld für Fotografie- und Designstudenten sowie Berufsanfänger Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) schreibt einen bundesweiten Fotowettbewerb „WAS KANN SELBSTHILFE?” aus. Ziel ist es, das breite Spektrum der Aktivitäten, Projekte, Initiativen und Gruppen in der gesundheitlichen Selbsthilfe abzubilden. Zur Teilnahme eingeladen sind Studierende an deutschen Hochschulen, Fachhochschulen, Fachschulen und Akademien für Fotografie und Design sowie junge Fotografen und Designer bis zwei Jahre nach Studienabschluss. Einsendeschluss ist Freitag, der 12. Februar 2016. Für Millionen Menschen in Deutschland sind gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen wichtige Anlaufstellen. Ob Rheuma, Krebs, Sucht oder seltene Erkrankungen – Betroffene erhalten durch den Kontakt mit anderen Menschen zusätzliche …

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Apotheker klären über richtige Antibiotika-Einnahme auf

Alarmierend: Fast jeder Zweite akzeptiert Medikamenten-Missbrauch

Antibiotika könnten langfristig ihre Wirksamkeit verlieren. Immer häufiger kommt es zu Infektionen durch resistente Bakterien, bei denen die klassischen Antibiotika nicht mehr wirken. „Durch eine verantwortungsvolle Anwendung von Antibiotika können Resistenzen vermieden werden“, sagt Karin Graf, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Die Apotheker klären ihre Patienten deshalb über den richtigen Umgang mit Antibiotika auf.“ Anlässlich des Europäischen Antibiotikatags am 18. November 2015 bieten viele Apotheken einen Flyer mit dem Titel “7 Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika” an. Antibiotika sollten ausschließlich nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden. Antibiotika sollten so lange und in der Dosierung …

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