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News

Gesundheit

Alternative Behandlungsmethode für die häufigste männliche Tumorerkrankung

Klinikum Harlaching weltweit führend bei der schonenden Behandlung von Prostatakrebs mit fokussiertem Ultraschall. 70.000 Männer leiden in Deutschland an einem  Prostatakarzinom, der häufigsten männlichen Tumorerkrankung. Wer die Diagnose erhält, muss zwischen verschiedenen Alternativen abwägen: radikale operative Entfernung, Bestrahlung der gesamten Prostata oder besser abwarten? Eine weitere und für Patienten schonendere Therapiealternative bietet die punktgenaue (=fokale) Tumor-Entfernung mit einem speziellen Ultraschallgerät. „Bei dieser Methode erzeugt ein energiereicher, gebündelter Ultraschall für wenige Sekunden kleinste Hitze-Areale (90° bis 100°C), die das Krebsgewebe punktgenau abtöten. Man könnte es mit einem Skalpell aus Schall vergleichen, das millimetergenau arbeitet. Nur ohne Schnitt und Blutverlust – und …

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Bayern wollen sich 2017 mehr Zeit für ihre Lieben nehmen

In der Silvesternacht werden wieder jede Menge gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Die Bayern wollen 2017 vor allem mehr Zeit ihren Lieben widmen, sich mehr bewegen und Stress vermeiden. Das zeigt die aktuelle DAK-Umfrage* zu den Vorsätzen für 2017. Gesündere Ernährung hat jeder Zweite auf dem Zettel. Die Reduzierung ihres Medien- und Alkoholkonsums strebt weniger als jeder Sechste an. Mehr als ein Drittel in Bayern fasst für das neue Jahr einen oder mehrere Vorsätze. 60 Prozent von ihnen wollen 2017 mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Besonders die unter 60-Jährigen sehen für sich Bedarf. „Erwerbstätige müssen Familie, …

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Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. begrüßt den Beschluss des Deutschen Bundestags zu Cannabis auf Rezept

Januar 2017: Anlässlich des heutigen einstimmigen Beschlusses des Deutschen Bundestags zum Gesetz über Cannabis als Medizin erklärt Prof. Dr. Martin Schmelz, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.: Das Gesetz sichert Patientinnen und Patienten im Einzelfall nötige Therapieoptionen, die bisher nur mit großen Hürden und oftmals hohen individuellen Kosten verfügbar gewesen wären. Wir begrüßen die heute erfolgte Beschlussfassung. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. wird auch zukünftig mit ihrer Expertise dazu beitragen, die Umsetzung des Gesetzes etwa bei der therapiebegleitenden Qualitätssicherung oder aber Versorgungsforschung zu begleiten sowie die Qualität der Therapie durch Standards, Leitlinien und Schulung zu fördern. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. …

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Innere Kündigung: iga.Studie zeigt Ursachen und Gegenmaßnahmen

Jeder fünfte Arbeitnehmer interessiert sich nicht mehr für seinen Job und tut nur noch das Nötigste, so eine Schätzung von Personalverantwortlichen. Die Folgen der „inneren Kündigung“ sind für Unternehmen und Angestellte gravierend: Qualitätseinbußen, sinkende Produktivität, steigende Fehlzeiten und Konflikte im Team zählen dazu. Oft geht das Nachlassen des Engagements mit seelischen und körperlichen Erkrankungen einher. Eine wissenschaftliche Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt auf, was die Auslöser innerer Kündigung sind und was Unternehmen tun können, um das Engagement ihrer Mitarbeiter zu erhalten oder zurückzugewinnen. Für die dreiteilige Untersuchung hat die iga 381 Personalverantwortliche von großen, mittelständischen und kleinen …

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Medizin: Frauen sind anders krank – und Männer auch

Frauen sind anders krank – und Männer auch. Wie diese Unterschiede in der Medizin besser berücksichtigt werden können, darüber diskutieren Expertinnen und Experten bei einem Symposium des Städtischen Klinikums München Im Auftrag des Stadtrats der Landeshauptstadt München entwickelt das Städtische Klinikum Konzepte für eine geschlechtssensible Medizin und eine geschlechterdifferenzierte Gesundheitsversorgung. Diese kann Leben retten, das zeigt das Beispiel des Herzinfarkts. Während Männer meist über Schmerzen hinter dem Brustbein klagen, zeigt sich der Infarkt bei Frauen vielfach in Form von Übelkeit, Oberbauchschmerzen, Müdigkeit oder Kurzatmigkeit – und wird deshalb leichter übersehen. Studien zeigen, dass Frauen mit Herzinfarkt bis zu zweieinhalb Stunden …

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iFightDepression – jetzt auch online!

Stiftung Deutsche Depressionshilfe stellt iFightDepression vor: erstes kostenfreies, mehrsprachiges und von Ärzten begleitetes Selbstmanagement-Programm für Patienten mit leichteren Depressionsformen Im Laufe eines Jahres erkranken in Deutschland ca. 5,3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen, unipolaren Depression. Jedoch erhält nur eine Minderheit eine optimale Behandlung. Hinzu kommt, dass Betroffene, die Hilfe suchen, oft mit langen Wartezeiten beim Facharzt oder Psychologen konfrontiert sind. Das neue iFightDepression Tool der Stiftung Deutsche Depressionshilfe schafft Abhilfe: Betroffene können dieses Online-Selbstmanagement-Programm nach Einladung durch einen geschulten Hausarzt oder Psychotherapeuten von zu Hause aus sofort nutzen. Das Tool richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren, die …

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Bei Nervenschmerzen helfen rezeptfreie Schmerzmittel nicht

Alarmierend: Fast jeder Zweite akzeptiert Medikamenten-Missbrauch

Bei der Behandlung von Schmerzen, die durch Nervenverletzungen oder -schäden hervorgerufen werden (sog. neuropathische Schmerzen), sind rezeptfreie Schmerzmittel in der Regel nicht wirksam. „Rezeptfreie Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac wirken vor allem dann gut, wenn der Schmerz durch eine Entzündung hervorgerufen wird“, sagte Prof. Dr. Dr. Achim Schmidtko vom Pharmakologischen Institut für Naturwissenschaftler der Universität Frankfurt am Main beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker und Arzt weiter: „Statt lange mit Schmerzmitteln aus der Selbstmedikation herum zu probieren, sollten sich Patienten mit neuropathischen Schmerzen frühzeitig an einen Arzt wenden. ‘Ein Indianer kennt keinen Schmerz’ ist der falsche …

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Bayern: Höchster Krankenstand seit 16 Jahren

DAK-Gesundheitsreport zeigt große Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Fehltagen sowie im Umgang mit Krankheit Der Krankenstand in Bayern erreichte im vergangenen Jahr mit 3,6 Prozent den höchsten Wert seit 16 Jahren. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport hervor. Danach fehlen Frauen im Freistaat häufiger im Job als Männer, fallen jedoch kürzer aus. Ihr Krankenstand lag im vergangenen Jahr sechs Prozent höher. Die Studie zeigt auch, dass Männer und Frauen anders krank sind: In Bayern haben Männer 72 Prozent mehr Fehltage bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Frauen 59 Prozent mehr bei Krebsleiden. Nachdem der Krankenstand in Bayern seit dem Jahr 2000 von 3,5 …

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Arzttermine in Bayern: Größte Probleme bei Psyche

Patienten mit psychischen Leiden haben in Bayern am meisten Probleme, einen zeitnahen Termin beim Facharzt oder Therapeuten zu bekommen. Das geht aus einer aktuellen Statistik der DAK-Gesundheit hervor. Im Jahr 2015 nutzten im Freistaat 842 und bundesweit fast 17.500 Versicherte den telefonischen Arzt-Terminservice der Krankenkasse. Jeder fünfte Anrufer ließ sich wegen Seelenleiden einen Termin beim Behandler vermitteln. Die meisten Engpässe bestehen vor allem bei den Krankheitsarten, die in Bayern die Statistik der betrieblichen Fehltage anführen. 20 Prozent der Anrufer aus Bayern hatten einen Terminwunsch für die Fachrichtung Psychiatrie und Psychotherapie sowie psychologische Psychotherapeuten. Neurologentermine waren mit 17 Prozent das zweithäufigste …

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Arzneimittelkosten für die Steuererklärung 2015: Zuzahlungen und Selbstmedikation geltend machen

Bei der Steuererklärung können Arzneimittelausgaben als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Dazu zählen sowohl die gesetzlichen Zuzahlungen in Höhe von 5 bis 10 Euro pro rezeptpflichtigem Medikament als auch die Kosten für die rezeptfreie Selbstmedikation, wie z.B. Schmerz- und Erkältungsmittel. Darauf weist der Deutsche Apothekerverband (DAV) alle Steuerzahler hin, die derzeit ihre Einkommensteuererklärung für das abgelaufene Jahr 2015 vorbereiten. Damit das Finanzamt die Aufwendungen im Einzelfall anerkennt, muss aber neben dem Zahlungsbeleg auch der Nachweis einer medizinischen Notwendigkeit erbracht werden. Das geht z.B. durch ein Grünes Rezept, auf dem der Arzt ein nicht von der Krankenkasse übernommenes Arzneimittel empfehlen kann. …

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