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Gesundheit

Reform wird Situation Demenzkranker verbessern

Regelung zur Anpassung der Leistungsbeträge überarbeiten “Das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) ist ein entscheidender Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in der Pflegeversicherung. Die Reform wird die Situation von demenzerkrankten Pflegebedürftigen erheblich verbessern”, erklärte Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), anlässlich des Kabinettsbeschlusses vom 12.08.2015. Die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs mit einem neuen Begutachtungsverfahren für den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) sowie die Ablösung der drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade seien die wichtigsten pflegepolitischen Maßnahmen seit vielen Jahren. Gut sei insbesondere auch, dass die Regierung sich vorgenommen habe, durch die Reform niemanden schlechter zu stellen als bisher, so …

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Medikamente – Bedeutung der Kühlung ist vielen Patienten nicht bekannt

Alarmierend: Fast jeder Zweite akzeptiert Medikamenten-Missbrauch

Viele Medikamente sind nur bei kühler Lagerung dauerhaft wirksam. Im Jahr 2014 gaben die deutschen Apotheken zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung rund 26 Millionen kühlpflichtige Medikamente ab. Das ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). Nicht erfasst hat das DAPI die Abgabe auf Privatrezept oder in der Selbstmedikation. Insgesamt dürfte die Zahl der kühlpflichtigen Medikamente daher noch höher liegen. Ob ein Medikament kühl gelagert werden muss, ist auf der Packung angegeben. Patienten sollten diese Medikamente im Kühlschrank bei Temperaturen zwischen 2 und 8 Grad aufbewahren. „Wenn Medikamente zu warm gelagert werden, können sie ihre Wirkung verlieren. Problematisch ist, dass der Patient …

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DAK-Mitarbeiter helfen mit 2.549 Euro dem Münchner Verein „Freundeskreis Serlo“

Nepal-Erdbeben: Restcent-Spende für zerstörtes Kloster Zwei Erdbeben im April und Mai haben in Nepal tausende Menschen getötet und Millionen ihr Obdach genommen. Unbewohnbar ist auch das Kloster Serlo in der Mount Everest-Region – das Zuhause für rund 100 Mönche, Novizen und Kinder. Jetzt unterstützen bundesweit 6.000 Beschäftigte der DAK-Gesundheit mit einer Restcent-Spende von 2.549 Euro die Arbeit des Münchner Vereines „Freundeskreis Serlo“, der ehrenamtlich beim Wiederaufbau des zerstörten Klosters hilft. Von der Spende werden Trinkwasser, Nahrung und Medikamente für die Menschen im Kloster und in der Umgebung angeschafft. Das Geld stammt aus der DAK-Aktion „Nullkommaviel – Spendʾ Deinen Cent“. Die …

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Mit der Apothekenfinder-App jederzeit die nächste Notdienstapotheke finden

Deutschland macht Sommerurlaub, aber die Apotheken sind jederzeit in Dienstbereitschaft für Notfälle: Patienten, die ein dringendes Arzneimittel benötigen, können mit der “Apothekenfinder”-App schnell, unkompliziert und kostenfrei die bundesweit mehr als 20.000 öffentlichen Apotheken oder die täglich 1.400 notdiensthabenden Apotheken finden. Ob auf “Balkonien”, auf der Autobahn, am Meer oder im Gebirge – die App kann in den Stores von Apple (iPhone & iPad), Google (Android Smartphones & Tablets) und Windows (Windows Phone 8 & Tablets sowie Windows 8.1 PCs) heruntergeladen werden. Das teilt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zu Beginn der Sommerferien mit, an denen die Erreichbarkeit einer Notdienstapotheke …

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Grünes Rezept: Viele Krankenkassen erstatten auch rezeptfreie Arzneimittel

Auf das Grüne Rezept wird ab sofort ein Hinweis aufgedruckt, dass viele gesetzliche Krankenkassen ihren Versicherten die Kosten für bestimmte rezeptfreie Arzneimittel freiwillig zurückerstatten. Das Grüne Rezept ist eine Empfehlung des Arztes, der die Anwendung eines nicht verschreibungspflichtigen Medikaments aus medizinischer Sicht für notwendig erachtet. Gleichzeitig dient es dem Patienten als Merkhilfe bezüglich Name, Wirkstoff und Darreichungsform. Der bisher geltende Satz „Dieses Rezept können Sie nicht zur Erstattung bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse einreichen.“ wird künftig ersetzt durch „Dieses Rezept können Sie bei vielen gesetzl. Krankenkassen zur Voll- oder Teilerstattung als Satzungsleistung einreichen.“ Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) die 70 …

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Medikamente vor Hitze schützen

Alarmierend: Fast jeder Zweite akzeptiert Medikamenten-Missbrauch

An heißen Sommertagen sollten Medikamente vor Hitze geschützt werden. Wer mit dem Auto unterwegs ist, etwa bei einem Campingurlaub oder auf längeren Reisen, sollte entsprechend vorsorgen. „Ob Arzneimittel wärmeempfindlich sind, können Patienten in der Apotheke erfragen. Hitzeempfindliche Medikamente können unterwegs gut in einer Kühltasche ohne Kühlelemente verstaut werden“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Bei Medikamenten wie Insulin, die Zuhause im Kühlschrank gelagert werden sollten, gelten unterwegs besondere Regeln. Das Insulin sollte in einer Kühlbox mit Kühlakku lagern. Würde das Insulin zu kalt gelagert und einfrieren, würde es nach dem Auftauen seine Wirkung verlieren. Um das Einfrieren zu verhindern, darf …

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7 von 10 Bundesbürgern leiden gelegentlich unter Magen-Darm-Beschwerden

Magen-Darm-Beschwerden sind weit verbreitet: 7 von 10 Bundesbürgern (69 Prozent) leiden darunter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens forsa im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Befragt wurden 3.200 Bundesbürger ab 18 Jahren zu Beschwerden in den vergangenen zwölf Monaten. „Verdauungsprobleme sind nicht nur weit verbreitet, auch der Leidensdruck ist für viele Betroffene enorm. Apothekerinnen und Apotheker beraten ihre Patienten deshalb tagtäglich dazu, was sie gegen Magen-Darm-Beschwerden tun können“, sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. Der ‚Tag der Apotheke‘ am 18. Juni 2015 steht unter dem Motto „Für Ihr Bauchgefühl. Was tun bei Magen-Darm-Beschwerden?“ Spitzenreiter der Verdauungsbeschwerden ist Sodbrennen: …

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Gewichtszunahme bei Antidepressiva oft vermeidbar

Alarmierend: Fast jeder Zweite akzeptiert Medikamenten-Missbrauch

Einige Medikamente gegen Depressionen können zu einer Gewichtszunahme führen. „Wenn Frauen im Beipackzettel von einer möglichen Gewichtszunahme lesen, wollen viele das Antidepressivum gar nicht erst einnehmen. Aber wenn die Beratung des Apothekers nicht nur fachlich, sondern auch kommunikativ auf die Bedürfnisse der Patienten eingeht, lassen sich diese Ängste oft abbauen. Dadurch verbessern Apotheker die Arzneimitteltherapiesicherheit“, sagte Hiltrud von der Gathen beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Die Apothekerin ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesapothekerkammer. Ein häufiges Symptom von Depressionen ist, dass der Appetit abnimmt. Nimmt ein Patient ein Antidepressivum, so bessert das nicht nur seine Stimmung, sondern auch …

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Unterkühlung vermeiden schützt vor Harnwegsinfekten

Die Badesaison beginnt, und damit nehmen auch Harnwegsinfekte zu. Um einer Unterkühlung vorzubeugen, sollte man sich nach dem Schwimmen schnell umziehen. Trocknet nasse Kleidung auf der Haut, entsteht durch die Verdunstung Kälte. Das erhöht das Risiko eines Harnwegsinfekts. Aus dem gleichen Grund sollte man sich nicht auf kalte Steine setzen Infektionen der Harnblase sind nicht nur lästig, weil sie ein Brennen beim Wasserlassen verursachen und zu häufigem Harndrang führen. Unbehandelt kann die Infektion auch bis in die Niere aufsteigen. „Wer eine Blasenentzündung hat, sollte sehr viel trinken, auch wenn das Wasserlassen zunächst schmerzhaft ist. Mit dem Harn werden Bakterien aus …

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Ärztlich verordnetes Cannabis konsequent wie ein Arzneimittel behandeln

Die Bundesapothekerkammer setzt sich dafür ein, dass Cannabis wie andere Arzneimittel behandelt wird. Das gilt für die Verwendung der getrockneten Pflanzenteile ebenso wie für Zubereitungen aus Cannabis. „Alle Arzneimittel gehören in die Hände des Apothekers. Wenn Cannabis gegen Schmerzen ärztlich verordnet wird und die Funktion eines Arzneimittels hat, dann muss es anderen Arzneimitteln gleichgestellt werden“, fordert Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. „Das heißt, dass es vom Arzt verordnet, vom Apotheker geprüft und abgegeben sowie von der Krankenkasse bezahlt wird.“ An Cannabis-Blüten müssen vom Anbau bis zur Anwendung die gleichen Qualitätsstandards wie für alle anderen Arzneimittel angelegt werden. Das bedeutet, …

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