Google+
Home » Gesundheit (Seite 7)

Gesundheit

Parkinson-Patienten sollten Einnahmezeitpunkte genau beachten

Patienten, die gegen eine Parkinson-Erkrankung Medikamente einnehmen, sollten sich in der Apotheke über den genauen Einnahmezeitpunkt informieren. „Eine allgemeine Dosierungsempfehlung wie ‚dreimal täglich eine Tablette‘ oder ‚mittags‘ ist oft zu ungenau“, sagte Apothekerin Hiltrud von der Gathen beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Besser ist es, sich die Einnahmezeitpunkte mit genauen Zeitangaben zu notieren und die Medikamente pünktlich einzunehmen.“ Etwa 70 Prozent aller Parkinson-Patienten werden mit dem Wirkstoff Levodopa oder Medikamenten aus der Gruppe der so genannten Dopaminagonisten behandelt. Diese Medikamente gleichen den Mangel des körpereigenen Botenstoffs Dopamin aus, der für die Bewegungsstörungen der Patienten verantwortlich ist. Von der …

Mehr lesen »

Bei Neurodermitis fettreiche Salben oder Melkfett meiden

An der Hauterkrankung Neurodermitis leiden etwa zwei bis zehn Prozent der Bundesbürger, vor allem Kinder. Die Haut ist trocken und juckt. Grundlage jeder Behandlung ist die richtige Hautpflege mit Feuchthaltefaktoren wie Glycerol. „Sehr fettreiche, ‚schwere‘ Zubereitungen wie Salben oder Melkfett verschlimmern hingegen in akuten Phasen den Hautzustand“, sagte Apothekerin Dr. Kathrin Büke beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Pflegeprodukte mit Kamillen- oder Ringelblumenextrakten sollten Menschen mit Neurodermitis besser meiden wegen des Risikos einer Allergie. Gut geeignet sind hingegen gerbstoffhaltige Pflanzenextrakte, z.B. aus Hamamelis, als Zusätze in Pflegeprodukten.“ Menschen mit Neurodermitis sollten ihre Haut täglich mit einer an das individuelle …

Mehr lesen »

Bei Medikamenten zwischen ‚Creme‘ und ‚Salbe‘ unterscheiden

Bei der Bezeichnung von Medikamenten zur Anwendung auf der Haut sollten Ärzte, Apotheker und Patienten zwischen den Begriffen ‚Creme‘ und ‚Salbe‘ unterscheiden. „Die beiden Begriffe sind aus pharmazeutischer Sicht keine Synonyme, sondern bezeichnen definierte Grundlagen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Werden die Begriffe nicht einheitlich verwendet, sind Missverständnisse unvermeidlich“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Vorsitzender der DAC/NRF-Kommission (Deutscher Arzneimittel Codex / Neues Rezeptur Formularium) und Präsident der Bundesapothekerkammer. ‚Cremes‘ sind Grundlagen aus Öl und Wasser mit unterschiedlichen Eigenschaften. Wasserbasierte Cremes werden als Öl-in-Wasser- oder O/W-Cremes bezeichnet, fettbasierte hingegen als Wasser-in-Öl- oder W/O-Cremes. Die Eigenschaften der verschiedenen Arzneigrundlagen unterscheiden sich: Eine O/W-Creme ist kühlend, …

Mehr lesen »

Schlaganfall: DAK-Gesundheit verbessert Prävention

Mit neuen Versorgungsangeboten und der gezielten Information von Ärzten und Risikopatienten verbessert die DAK-Gesundheit die Schlaganfallprävention. Laut Versorgungsreport der Krankenkasse, der heute im Rahmen der Veranstaltungsreihe „DAK-Gesundheit im Dialog“ vorgestellt wird, wären jährlich 10.000 Schlaganfälle durch verbesserte präventive Versorgung vermeidbar. Die Ergebnisse der Forschung sollen den Versicherten unmittelbar zugutekommen. Zum Hintergrund: Jedes Jahr erleiden rund 150.000 Menschen in Deutschland einen erstmaligen Hirninfarkt, etwa 20 Prozent der Betroffenen versterben innerhalb eines Jahres. Anders als das Wort vermuten lässt, treten Schlaganfälle selten ohne Vorwarnung auf. Faktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder ein sogenannter Beinahe-Schlaganfall sind bekannte Alarmsignale. Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmusstörung, gilt …

Mehr lesen »

Vortrag Robert Betz: Eine glückliche Beziehung ist keine „Glückssache“ am 09.06.2015 in München

München, 05.05.2015. Der Diplom-Psychologe und Bestsellerautor Robert Betz begeistert mit seinem Vortrags- und Seminarprogramm im Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg jährlich über 50.000 Menschen. Sein Buch „Willst du NORMAL sein oder GLÜCKLICH?“ steht seit über drei Jahren auf der Spiegel-Bestsellerliste. Am 09.06.2015 gastiert Robert Betz mit dem Vortrag „Eine glückliche Beziehung ist keine ‘Glückssache’ – Wie wir aus Starre, Krise und Enttäuschung zu Freude und Frische in Ehe und Partnerschaft zurückfinden“ im Münchner Gasteig. Robert Betz über „Eine glückliche Beziehung ist keine ‘Glückssache’“: „Unendlich viele Frauen und Männer suchen den Partner ihres Herzens; viele andere leben nebeneinander her in …

Mehr lesen »

DAK-Gesundheitsreport 2015: Hirndoping im Job nimmt weiter zu

DAK-Gesundheitsreport 2015 untersucht Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten durch Arbeitnehmer München, 28. April 2015. Hirndoping im Job: 117.000 Beschäftigte in Bayern nutzen regelmäßig verschreibungspflichtige Medikamente, um am Arbeitsplatz leistungsfähiger zu sein oder Stress abzubauen. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport 2015 hervor. Die Studie zeigt auch die Entwicklung der Fehlzeiten bei den psychischen Erkrankungen. Sie nahmen im vergangenen Jahr um zehn Prozent zu und rückten damit erstmals auf Platz zwei der Gründe für Ausfallzeiten in Bayern. Insgesamt blieb der Krankenstand stabil. Er lag mit 3,4 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 3,9 Prozent. Für die repräsentative Studie wertete das IGES Institut …

Mehr lesen »

Doping im Job nimmt deutlich zu

Gesundheitsreport 2015 – Drei Millionen Beschäftigte nehmen leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Medikamente Knapp drei Millionen Deutsche haben verschreibungs-pflichtige Medikamente genutzt, um am Arbeitsplatz leistungsfähiger zu sein oder um Stress abzubauen. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Update: Doping am Arbeitsplatz“ hervor. Ein zentrales Ergebnis: Die Anzahl der Arbeitnehmer, die entsprechende Substanzen schon zum Doping missbraucht haben, ist in den vergangenen sechs Jahren stark gestiegen – von 4,7 auf 6,7 Prozent. Vor allem Beschäftigte mit einfachen Tätigkeiten oder unsicheren Jobs gehören zu den Risikogruppen für den Medikamentenmissbrauch. Für die repräsentative Studie wurde untersucht, ob und wie Erwerbstätige ohne medizinische Notwendigkeit zu verschreibungspflichtigen …

Mehr lesen »

Umfrage: Bayern ist Fasten-Hochburg

Fast zwei Drittel haben laut DAK-Studie schon einmal mehrere Wochen verzichtet Fastenzeit: Knapp zwei Drittel der Bayern haben schon einmal auf Alkohol, Süßes und Tabak verzichtet – so häufig wie in keiner anderen Region Deutschlands. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage* im Auftrag der DAK-Gesundheit. Danach wollen die meisten in der „Fasten-Hochburg“ Bayern auf Süßigkeiten verzichten. Fast genauso viele lassen die Finger von Alkohol. Fleisch und Zigaretten wollen vier von zehn der Befragten beiseitelassen. Laut Umfrage haben 61 Prozent der Bayern bereits für mehrere Wochen auf bestimmte Genussmittel und Konsumgüter verzichtet. Das ist Spitze im bundesweiten Vergleich. „Weitere zwölf Prozent im …

Mehr lesen »

Komasaufen: Drogenbeauftragte startet DAK-Kampagne „bunt statt blau“ 2015

11.000 Schulen können am Plakatwettbewerb zur Alkoholprävention teilnehmen Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto starten die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, und die DAK-Gesundheit die Kampagne „bunt statt blau“ 2015 zur Alkoholprävention. Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen 12 und 17 Jahren findet zum sechsten Mal statt. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Hintergrund: 2013 kamen rund 25.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Obwohl die Zahl der Betroffenen erstmals seit Jahren leicht zurückging, fordern Experten weitere Aufklärung über Risiken des Rauschtrinkens. „Es ist erschreckend, wenn schon zehnjährige Kinder betrunken in einer Klinik landen“, erklärt Herbert Rebscher, Vorstandschef …

Mehr lesen »

Wochenend-Stress belastet vor allem Frauen

DAK-Umfrage: Jede Zweite kann sich an freien Tagen nicht erholen Vier von zehn Deutschen reicht das Wochenende nicht zur Erholung. Vor allem Frauen sind betroffen: Nahezu jede Zweite (47 Prozent) gab an, am Wochenende nicht genug Kraft für die neue Woche zu schöpfen – bei den Männern sind es nur 37 Prozent. Während die Frauen überdurchschnittlich oft den Haushalt als Stressfaktor nannten (59 Prozent), ist es bei den Männern eher der Job, der die Erholung stört (55 Prozent). Das zeigt eine repräsentative Umfrage der DAK-Gesundheit, für die das Forsa-Institut über 1.000 Erwerbstätige, Studenten und Schüler befragt hat. Zusätzlich zu den …

Mehr lesen »