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Gesundheit

Zuviel Schmerzmittel können Kopfschmerzen auslösen

Zuviel Schmerzmittel können Kopfschmerzen auslösen

Arzneimittel helfen gegen Krankheiten, können aber bei falscher Anwendung selbst Beschwerden verursachen. „Ein Beispiel sind Schmerzmittel, die bei übermäßiger Einnahme selber Kopfschmerzen auslösen können. Manche Patienten möchten das nicht hören, aber gerade an solchen Punkten ist die Beratung in der Apotheke entscheidend und beugt der Verharmlosung von Arzneimitteln vor“, sagt Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer. In Deutschland betreiben etwa 40 bis 50 Prozent aller Patient*innen mit chronischen Kopfschmerzen einen Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln. Wer Schmerzmittel zu lange einnimmt, egal gegen welche Schmerzen, kann in einen Teufelskreis geraten. Als Faustregel gilt, dass Schmerzmittel nicht häufiger als zehn Tage pro Monat …

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Seelenleiden: Jedes achte Schulkind ist unglücklich

Seelenleiden: Jedes achte Schulkind ist unglücklich

Schulkinder in Deutschland sind oft seelisch belastet – Mädchen noch stärker als Jungen. Jedes achte Schulkind ist oft unglücklich oder niedergeschlagen und muss häufig weinen. Das zeigt der aktuelle Präventionsradar 2020 der DAK-Gesundheit. Im Auftrag der DAK-Gesundheit führt das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) die Schulstudie jedes Jahr in dreizehn Bundesländern durch. Das Kieler Institut sieht erste Hinweise, dass sich durch die Corona-Einschränkungen das Risiko für psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen weiter erhöht. Für die aktuelle vierte Welle des Präventionsradars wurden im Schuljahr 2019/2020 fast 17.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 1.000 Klassen befragt. Die Befragungen fanden …

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Massive Folgen für die psychische Gesundheit infolge der Corona-Maßnahmen

Massive Folgen für die psychische Gesundheit infolge der Corona-Maßnahmen

Jeder zweite an Depression Erkrankte hat im ersten Lockdown massive Einschränkungen in der Behandlung seiner Erkrankung erlebt. Für einen kleineren Teil der Patienten waren Telefon-und Videosprechstunden eine gute Alternative. Die Akzeptanz von Online-Angeboten in der Behandlung ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Das zeigt das heute veröffentlichte vierte„Deutschland-Barometer Depression“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Die repräsentative Befragung untersucht Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden 5.178Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panelim Juni/Juli 2020. Depressiv Erkrankte durch Corona-Maßnahmen besonders belastet Menschen mit Depression sind deutlich stärker von den Folgen der Corona-Maßnahmen betroffen als die Allgemeinbevölkerung: …

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Schlaf und Depression hängen eng zusammen

Schlaf und Depression hängen eng zusammen

Schlaf oder im Bett dösen führen bei einigen Patienten nicht zu Erholung,sondern zu einer Verschlechterung der depressiven Symptome. Das zeigt die neueste Studie des Forschungszentrums Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Schlafentzug in Kliniken oder eine leichte Reduktion der Bettzeit, die Patienten zuhause vornehmen können, sind unterstützende Wege zur Behandlung. Langzeitanalyse zu Schlaf und Depression Eine neue Analyse von Längsschnitt-Daten, die von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zusammen mit IT-Partnern erhoben worden,zeigt wie eng der Zusammenhang zwischen Schlaf und Stimmung ist. Im Rahmen einesvom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Pilotprojektes (STEADY-Projekt) dokumentierten 22 an Depression erkrankte Studienteilnehmer an durchschnittlich 173 Tagen …

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Wie entstehen Metastasen bei Brustkrebs?

Wie entstehen Metastasen bei Brustkrebs

Metastasen sind gefährlich und bei vielen Krebserkrankungen die häufigste Todesursache – so auch bei Brustkrebs. Die Bildung der Tochtergeschwülste ist hochkomplex. Zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Prozesse, die dazu beitragen, scheinen eine Gemeinsamkeit zu haben: Das Protein MISP. Heidelberger Forscher wollen sich MISP nun genauer anschauen, um die Metastasen-Bildung besser zu verstehen. Sie hoffen, damit neue Angriffspunkte für die Therapie zu finden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit rund 341.000 Euro. Die Zellteilung ist einer der wichtigsten Prozesse im Körper. Sie sorgt dafür, dass alte Zellen durch neue ersetzt werden und sichert so die Funktionsfähigkeit der verschiedenen …

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Huml: Psychische Belastungen durch Corona ernst nehmen

Psychische Belastungen durch Corona ernst nehmen

Bayerns Gesundheitsministerin zum “Welttag der seelischen Gesundheit”: Freistaat investiert in Beratung und Behandlung Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ruft zum „Welttag der seelischen Gesundheit“ am 10. Oktober dazu auf, die möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für das psychische Wohlergehen ernst zu nehmen. Huml sagte am Freitag: „Die Pandemie bringt viele Belastungen mit sich. Deshalb ist es wichtig, auf die seelische Gesundheit zu achten und sich bei Bedarf rechtzeitig fachkundige Unterstützung zu holen.“ Die Ministerin fügte hinzu: „Das bayerische Gesundheitsministerium fördert gezielt Beratungs- und Behandlungsstrukturen. Außerdem informieren wir unter anderem mit Anzeigen in Zeitungen sowie mit Filmen im Fernsehen und im Internet, was …

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Männer mit Brustkrebs: Schlechter versorgt als Frauen?

Männer mit Brustkrebs: Schlechter versorgt als Frauen?

Brustkrebs bei Männern ist eine seltene Erkrankung: Pro Jahr erhalten nur etwa 700 Männer diese Diagnose. Betroffene profitieren von den umfangreichen Erfahrungen mit der Versorgung weiblicher Brustkrebspatientinnen an spezialisierten Brustzentren. Ärzte und Pflegekräfte sehen jedoch Verbesserungsbedarf bezüglich spezifischer Belange von Männern mit Brustkrebs, wie eine aktuelle Studie der Universitätsklinik Bonn ergab. In Deutschland erkranken jährlich etwa 700 Männer an Brustkrebs. Den männlichen Brustkrebs stufen Experten daher als seltene Erkrankung ein. Trotzdem steht den Betroffenen eine hochentwickelte Versorgungsinfrastruktur offen: Die Behandlung der Männer findet zum großen Teil in den Brustzentren statt, in denen betroffene Frauen behandelt werden. Die Therapie des männlichen …

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Starkes Übergewicht erhöht das Brustkrebsrisiko

Starkes Übergewicht erhöht das Brustkrebsrisiko

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 70.000 Frauen und 750 Männer an Brustkrebs. Die Ursachen und Risikofaktoren für die Erkrankung sind vielfältig, doch großen Einfluss hat auch die Lebensweise. So haben stark übergewichtige Menschen ein höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Knapp ein Viertel aller Erwachsenen hierzulande ist fettleibig, fast jedes sechste Schulkind wiegt zu viel, zeigen aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Daher informiert die Deutsche Krebshilfe im Brustkrebsmonat Oktober über das Thema „Übergewicht und Krebs“ und gibt Tipps zum Abnehmen und Vorbeugen. Experten schätzen, dass sich etwa 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermeiden lassen. Adipositas, also starkes …

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Krankenstand in Bayern konstant im Vergleich zum Vorjahr

Krankenstand in Bayern konstant im Vergleich zum Vorjahr

Trotz Corona-Pandemie ist der Krankenstand in Bayern im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Mit 3,8 Prozent liegt er erneut deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (4,2 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des ersten Halbjahres von 1.000 Arbeitnehmern 38 krankgeschrieben. Allerdings gab es einen starken Anstieg der Fehltage aufgrund von Atemwegserkrankungen um 16 Prozent. Weiterhin zeigt die DAK-Analyse eine Zunahme von Krankschreibungen wegen psychischer Leiden.  Der aktuelle DAK-Gesundheitsreport zeigt unter anderem die wichtigsten Veränderungen im ersten Halbjahr 2020 auf. Im Monatsvergleich lag der Krankenstand im Freistaat nur im April mit 4,6 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert (3,8 …

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Universität Bamberg eröffnet High-Tech-Labor für Schmerz- und Demenzforschung

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml setzt sich für eine verstärkte Demenzforschung ein. Huml betonte am Montag in München anlässlich der Eröffnung des “Living Lab Demenz” der Universität Bamberg, an der die Ministerin wegen der aktuellen Entwicklung beim Thema Coronavirus nicht teilnehmen konnte: “In Bayern leben derzeit über 240.000 Demenzkranke. In den nächsten 15 Jahren wird ihre Zahl voraussichtlich auf rund 300.000 ansteigen. Der Umgang mit Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ist deshalb ein wichtiges gesellschaftliches Thema.” Die Ministerin fügte hinzu: “Um gute Rahmenbedingungen zu schaffen, haben wir gemeinsam mit allen Ministerien die Bayerische Demenzstrategie entwickelt. In diesem Rahmen …

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