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Gesetz zum Ausstieg aus dem Kükentöten – Kükentöten ab Ende 2021 verboten

Gesetz zum Ausstieg aus dem Kükentöten - Kükentöten ab Ende 2021 verboten

Jährlich werden in Deutschland etwa 45 Millionen Hühnerküken getötet. Dem setzt die Bundesregierung ein Ende. Mit einem Gesetzentwurf, dem der Bundestag nun zugestimmt hat, soll ab Ende 2021 das Kükentöten verboten werden. Damit ist Deutschland das weltweit erste Land, das diese Praxis verbietet. Wichtige Fragen und Antworten zum Thema. Warum werden Küken bislang getötet? Jedes Jahr werden allein in Deutschland etwa 45 Millionen Hühnerküken kurz nach dem Schlüpfen getötet. Dabei handelt es sich um die männlichen Geschwister der Legehennen. Die weiblichen Küken werden zu den Legehennen, die unsere Konsumeier legen. Da Hähne jedoch keine Eier legen, werden die männlichen Küken …

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Zuviel Schmerzmittel können Kopfschmerzen auslösen

Zuviel Schmerzmittel können Kopfschmerzen auslösen

Arzneimittel helfen gegen Krankheiten, können aber bei falscher Anwendung selbst Beschwerden verursachen. „Ein Beispiel sind Schmerzmittel, die bei übermäßiger Einnahme selber Kopfschmerzen auslösen können. Manche Patienten möchten das nicht hören, aber gerade an solchen Punkten ist die Beratung in der Apotheke entscheidend und beugt der Verharmlosung von Arzneimitteln vor“, sagt Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer. In Deutschland betreiben etwa 40 bis 50 Prozent aller Patient*innen mit chronischen Kopfschmerzen einen Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln. Wer Schmerzmittel zu lange einnimmt, egal gegen welche Schmerzen, kann in einen Teufelskreis geraten. Als Faustregel gilt, dass Schmerzmittel nicht häufiger als zehn Tage pro Monat …

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Gravierende Pandemiefolgen für Kinder in Bayern

Gravierende Pandemiefolgen für Kinder in Bayern

Die Pandemie hat in Bayern massive Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung von Minderjährigen. Während des ersten Lockdowns im März und April 2020 gab es 45 Prozent weniger Krankenhausbehandlungen und 49 Prozent weniger Operationen bei Kindern und Jugendlichen. Bis Ende Juni folgte zwar ein Anstieg auf „Normalniveau“, einen Anstieg zum Nachholen der Behandlungen war nicht zu verzeichnen. Besonders deutlich fiel der Rückgang von Klinikbehandlungen bei Darminfektionen, Bronchitis und Alkoholmissbrauch aus. Dagegen nahmen diese wegen Depressionen und Belastungsstörungen zu. Das ist das Ergebnis einer Sonderanalyse der Universität Bielefeld für Bayern im Auftrag der DAK-Gesundheit. Dafür wurden die Daten von mehr als 100.000 Kindern …

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Seelenleiden: Jedes achte Schulkind ist unglücklich

Seelenleiden: Jedes achte Schulkind ist unglücklich

Schulkinder in Deutschland sind oft seelisch belastet – Mädchen noch stärker als Jungen. Jedes achte Schulkind ist oft unglücklich oder niedergeschlagen und muss häufig weinen. Das zeigt der aktuelle Präventionsradar 2020 der DAK-Gesundheit. Im Auftrag der DAK-Gesundheit führt das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) die Schulstudie jedes Jahr in dreizehn Bundesländern durch. Das Kieler Institut sieht erste Hinweise, dass sich durch die Corona-Einschränkungen das Risiko für psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen weiter erhöht. Für die aktuelle vierte Welle des Präventionsradars wurden im Schuljahr 2019/2020 fast 17.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 1.000 Klassen befragt. Die Befragungen fanden …

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Belastungen während des Lockdowns in der Corona-Krise

Belastungen während des Lockdowns in der Corona-Krise

Wir arbeiten im Home-Office, private Treffen sind sehr stark eingeschränkt. Familien werden stark gefordert aufgrund der geschlossenen Schulen. Die Sorge um den Arbeitsplatz oder etwaige finanzielle Belastungen durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit. Ersehnte Urlaube können nicht geplant und gebucht werden. Leider ist die Dauer, wie lange wir noch so eingeschränkt leben müssen, noch offen. Kurz gesagt, wir sind daheim und wissen oft nicht mehr was wir machen sollen. Die Gesamtsituation schlägt uns auf das Gemüt und das Stresslevel steigt. So oder so ähnlich sieht es wohl bei vielen Menschen aus. Aber wie gehen wir mit dieser Situation am besten um? Die …

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Huml: Psychische Belastungen durch Corona ernst nehmen

Psychische Belastungen durch Corona ernst nehmen

Bayerns Gesundheitsministerin zum “Welttag der seelischen Gesundheit”: Freistaat investiert in Beratung und Behandlung Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ruft zum „Welttag der seelischen Gesundheit“ am 10. Oktober dazu auf, die möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für das psychische Wohlergehen ernst zu nehmen. Huml sagte am Freitag: „Die Pandemie bringt viele Belastungen mit sich. Deshalb ist es wichtig, auf die seelische Gesundheit zu achten und sich bei Bedarf rechtzeitig fachkundige Unterstützung zu holen.“ Die Ministerin fügte hinzu: „Das bayerische Gesundheitsministerium fördert gezielt Beratungs- und Behandlungsstrukturen. Außerdem informieren wir unter anderem mit Anzeigen in Zeitungen sowie mit Filmen im Fernsehen und im Internet, was …

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Huml: Psychische Erkrankungen dürfen kein Tabu sein

Huml: Psychische Erkrankungen dürfen kein Tabu sein

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September für einen offe¬neren Umgang mit psychi¬schen Leiden in der Gesell¬schaft geworben. Huml betonte am Mittwoch: “Viele Suizide können vermieden werden, wenn Menschen in psychischen Notlagen rasche und wirksame Hilfe bekommen. Angst vor Ausgrenzung kann aber verhindern, dass rechtzeitig notwendige Unterstützung in Anspruch genommen wird. Daher ist eminent wichtig: Betroffene müssen sich von der Gesellschaft akzeptiert und eingeschlossen fühlen, psychische Erkrankungen müssen weiter aus der Tabuzone geholt werden. Um die Bevölkerung für mögliche psychische Folgen der Corona-Pandemie zu sensibilisieren, wird die erfolgreiche Kampagne „Bitte-stör-mich” ab nächster Woche fortgeführt. …

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Psychosoziale Versorgung während der Corona-Pandemie

Psychosoziale Versorgung

Zu Beginn der Corona-Pandemie war schnell klar, dass betroffene Patient*innen auch eine spezielle psychosoziale Versorgung brauchen würden. Vor allem, da aufgrund eines generellen Besuchsverbots in den Kliniken der soziale Kontakt zu Angehörigen und Freund*innen komplett entfallen musste. Zugleich bedeutete die Angst vor der unbekannten Erkrankung eine hohe Belastung. Da nicht nur die Patient*innen, sondern auch Angehörige und auch Mitarbeiter*innen darunter litten, erarbeitete ein interdisziplinäres Team aus Psychiater*innen, Psycholog*innen und Seelsorger*innen ein innovatives Versorgungsmodell unter Verwendung digitaler Medien und mit telemedizinischen Interventionen zur psychologischen Unterstützung. Gemeinsam entwickelten PD Dr. Eva Hoch, Prof. Dr. Frank Padberg, beide Sektion Psychosomatische Medizin und Psychotherapie …

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TERRE DES FEMMES – Frauenverachtende Hassrede im Internet aktiv bekämpfen

Zur Kampagne #unhatewomen

TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. ruft die Bundesregierung dazu auf, aktiv gegen frauenverachtende Hassrede (sog. Hate Speech) im Internet vorzugehen. Mit der heute gestarteten online-Kampagne #unhatewomen appelliert die Frauenrechtsorganisation an alle, Gewalt gegen Mädchen und Frauen in Texten, Songs, Posts oder Kommentaren sichtbar zu machen und frauenverachtende Hassrede mit dem Hashtag #unhatewomen zu widersprechen. „Gewalt gegen Frauen ist nicht immer nur körperliche Gewalt. Sie kann auch mit Worten ausgeübt werden“, so Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES. „Wenn frauenverachtende Hassrede unwidersprochen bleibt und sogar millionenfach gehört und geliked wird, gilt sie irgendwann als normal. Sie …

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